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Trinkwasserversorgung für Stadtoldendorf |
Stadtoldendorf - 22. Oktober. Die Wasserversorgung des niedersächsischen Stadtoldendorf in der Nähe von Hameln ist am Dienstag zusammengebrochen. Eine starke Verschmutzung des Wassers rief das THW mit einer Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) auf den Plan. THW-Einsatzkräfte ermöglichten die Reinigung von zwei Wasserspeichern des lokalen Versorgungsunternehmens und füllen sie zur Zeit mit aufbereitetem Wasser auf. Der Grund der Verschmutzung ist bisher unklar.
Am Sonntag war eine Trübung des Wassers festgestellt worden. Im Laufe der folgenden Tage kam es zu starken Qualitätsschwankungen, deren Ursache bis heute nicht geklärt ist. Um chemische und biologische Verunreinigungen zu beseitigen, fügten die Betreiber dem Wasser Chlor zu, die betroffene Bevölkerung musste das Wasser zudem abkochen. Als die Anlage die Verschmutzung nicht mehr herausfiltern konnte, wurde das THW um Hilfe gebeten.
Vier THW-Ortsverbände sind seit Dienstag im Einsatz. Sie bauten eine TWA auf und lieferten Wasser zur Reinigung und Desinfektion der zwei Wasserspeicher. Seit Mittwoch füllen die Einsatzkräfte die Wasserspeicher mit jeweils 100.000 Litern Trinkwasser auf. Zusätzlich stellen sie den Anwohner täglich 30.000.Liter Wasser zur Verfügung. Ein Laborant des THW überprüft durch regelmäßige Kontrollen die Wasserqualität. Ein Bericht von THW.de. |