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mobile Aufbereitung

 Übersicht der mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen im THW

 
 
Typ Kapazität in m3/h Verlastung Bemerkungen
Berkefeld 2-6 Modular Arbeitsintensiv, sehr flexibel einsetzbar
Krupp 8-10 Fest verlastet Geringer Personalaufwand, gut einsetzbar
Egner 15 Modular Mittlerer Aufwand, nur mit sehr erfahrenem Personal und optimalem Rohwasser geeignet
Kärcher 0,5 Modular

Umkehrosmoseanlage, kann auch Brack und Salzwasser aufbereiten



  

Berkefeld

Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen des Typs Berkefeld haben ihre Stärke in der besonders flexiblen Behandlung des Wassers. Man kann das Wasser auf verschiedene Weise vorbehandeln, es wird mit einem regelmäßig gewechselten Aktivkohlefilter gearbeitet, so dass dieser Anlagentyp auch bei sehr stark verschmutztem Rohwasser eingesetzt werden kann. Nachteile sind der hohe Arbeitsaufwand, der Chemikalienbedarf sowie die relativ geringe Kapazität.

Krupp 

Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen des Typs Krupp arbeiten mit einem Kiesfilter mit angeschlossener Aktivkohlefilterung. Da standardmäßig keine Vorbehandlung des Rohwassers vorgesehen ist und der Aktivkohlefilter nur rückgespült (je nach Typ der Krupp Anlage ist auch keine Rückspülung vorgesehen), jedoch nicht ausgetauscht wird, ist dieser Anlagentyp nicht für alle Rohwässer geeignet. Vorteile dieses Konzeptes sind die höhere Kapazität und der geringere Arbeitsaufwand beim Betrieb dieser Anlage.

Egner 

Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen des Typs Egner (modular) arbeiten mit einer Aufstromfilterung ohne Vorbehandlung und Aktivkohlefilterung. Dieses Verfahren eignet sich hauptsächlich für gute Rohwasserqualitäten. Da keine Aktivkohlefilterung vorgesehen ist, besteht kaum die Möglichkeit Schad- und Giftstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Der Vorteil der Anlage ist die hohe Kapazität.

Kärcher 

Die Kärcher Waterclean 500-RO funktioniert nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Sie liefert auch unter widrigsten Bedingungen Trinkwasser, jedoch nur in geringen Mengen. Diese Anlage ist Bestandteil der SEEWA Ausstattung.

 

 
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